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Breezedays – das schwimmende individuelle Boutique Hotel
Yachturlaub in familiärer Atmosphäre auf Mallorca
08. August 2016

Der Luxusreiseveranstalter Breezedays bietet seit dem Frühjahr diesen Jahres Urlaubserlebnisse auf dem Mittelmeer an.
Auf unterschiedlichen Luxusmotoryachten der italienischen Werft Absolute Yachts, können-wie in einem Hotel-einzelne Kabinen gebucht werden.

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Der Beachclub in Magaluf feiert Geburtstag
NIKKI BEACH, herzlichen Glückwunsch zum 4-jährigen!
07. Juli 2016

Seit vier Jahren gibt es nun den Jet Set Club Nikki Beach auf Mallorca. Berühmt ist der Club vor allem für seine Champagner - und Mottoparties. Die Clubs sind weltweit beliebt - sie bieten eine Mischung aus Entspannung, gutem Essen und pompösen Parties.

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aktuelle Gästebewertungen

15. September 2016

Hübsche Bedienungen und nettes Styling können die mangelnde Qualität nicht vertuschen. Service und Geschmack der Speisen sind bestenfalls durchschnittlich, hoch sind nur die Preise.

08. September 2016

Simply Fosh - Simply Perfect

Mit der Überschrift könnte die Geschichte eigentlich schon wieder enden.

Aber ich kenne ja inzwischen die Dauernörgler, die zum perfekten Sonnenuntergang noch die technischen Details der Kamera & Brennweite wünschen, oder beim bretonischen Hummer in Orangenöl zwingend die Farbe des Fangkäfigs hinterfragen müssen.

Marc Fosh bietet hier auf Mallorca mit seinem Restaurant, gelegen im ‘Refectori’ des Hotels Convent de la Missio, in einem eher lässig-minimalistisch gehaltenen Ambiente eine außergewöhnliche mediterrane Küche. Rechts neben der Kunstausstellung ein offener Empfangsbereich, von wo man sich seinen Platz im Innenhof oder einem der beiden Räume aussuchen kann (Reservierung ist angeraten).

Die Gerichte auf höchstem kulinarischen Niveau, die Zutaten durch die Bank frisch und von bester mallorquinischer Qualität, wird dem Gast mit viel Erfahrung, Kreativität und einer Prise Inspiration immer wieder aufs Neue die hohe Kunst des Kochens vermittelt.

Kuriositäten und Attitüden, üblich in vielen Sternerestaurants, finden sich hier nicht. Gourmetküche, neu interpretiert, so steht Marc Fosh für den Inbegriff der mallorquinischen Spitzengastronomie.

Gaumenkitzler und Pupillenschmeichler, die Kreationen leicht und sinnlich arrangiert, Aromen und Texturen gekonnt kombiniert, puristisch und wohlschmeckend, ein Fest fürs Auge und die Zunge; weit, ja unendlich weit entfernt von der heute fast schon üblich genmanipulierten und glutamatbehafteten Durchschnittsküche.

“Gelbes Gazpacho mit mariniertem Wildlachs…, Zitronenparmesanpolenta…, Lasagne von der Gewürzananas…, Perlhuhnraviolis…, das mallorquinische Milchlamm mit Anis… oder ‘Dukkha’ & Sorbet von Rosenwasser…”: das Wörterbuch des Kochens scheint hier wöchentlich neu definiert zu werden.

Früher kam ich nicht nur wegen der Küche.
Früher kam ich auch für den Service. Großes Kino, hier wurde Service in Perfektion geboten. Immer mit einem Lächeln, die Augen überall, alle ergänzten sich, alle präsent gleichwohl ohne aufdringlich zu sein: Mich wunderte manchmal dass der Guide Michelin nicht schon längst eine neue Sternekategorie eingeführt hatte.

Simply Fosh wäre einer meiner Vorschläge gewesen.
Das Aussscheiden von Jaime Cáceres hat dieser -bis dato herausragenden- Servicequalität leider nicht gut getan.

Und ich komme noch immer für die Ruhe.
Es ist, um es in ein einfaches Wort zu fassen, schlicht angenehm. Ob Innenhof oder die leicht klimatisierten Räumlichkeiten mit dem Wasserfall (oder eher Wasserkaskade) an der Wand, der dezent plätschernd seinen Weg sucht:

Simply Fosh ist ein Restaurant das zum Verweilen einlädt.

05. September 2016

Ein Fest für die Genüsse. Die Gastgeber geben sich mit Geschick, gutem Geschmack und viel Aufmerksamkeit für die Gäste allergrößte Mühe. Und das Ergebnis ist ein wunderbarer Abend. Vielen Dank für diesen Tipp.
Leider sind die Angaben zu Preisen (laut elephant10 Stand Sept 2016) nicht mehr richtig. Die Hauptgerichte sind schnell mal bei 30 €, das Menü bei 42 €. Aber der Abend war sein Geld wert.

Mallorca – eine Insel für alle

Wie viele Inseln und Eilande gibt es im Mittelmeer? Exakte Zahlen existieren nicht, nur Schätzungen. Und die bewegen sich zwischen 8.000 und 10.000. 151 davon liegen im westlichen Mittelmeer, zwischen 90 und 200 Kilometer östlich des spanischen Festlandes und bilden die Inselgruppe, die Balearen genannt wird. Fünf dieser Baleareninseln – Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und die winzige Insel Cabrera – werden ganzjährig bewohnt. Mallorca ist mit einer Fläche von 3604 Quadratkilometern die mit Abstand größte Insel der Gruppe. Ihr Name wurde von maior, latein: „die größere“ (im Vergleich zu Menorca, „die kleinere“) abgeleitet. Der Name Balearen soll vom altgriechischen Begriff „Baliarides“ (Steinschleuderer) abstammen. Auf den Schlachtfeldern der Antike galten von den Inseln stammenden Söldner als Meister dieser Waffentechnik.

Die Geschichte der Insel ist sehr abwechslungsreich. Über die ursprüngliche Besiedelung ist die Wissenschaft noch nicht ganz einig. Eine Theorie geht davon aus, dass die erste Besiedelung vor ca. 4000 Jahren stattfand. Andere Historiker sind der Meinung, dass Einwanderer vom heutigen spanischen Festland oder aus Südfrankreich sich bereits vor 6000 Jahren in den natürlichen Höhlen der Küste niedergelassen haben. Die Talaiot-Kultur, Karthager, Phönizier, Römer, Vandalen, Araber – sie alle bestimmten historische Epochen der Inseln. 

Seit dem Ende der Franco-Diktatur und der Wiedereinführung der Demokratie 1983 bilden die „Illes Baleares“ eine spanische autonome Provinz, in etwa vergleichbar dem Status eines deutschen Bundeslandes. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Das Mallorquinisch ist ein Dialekt des Katalanischen. 

Vom Armenhaus zur Reichenviertel Spaniens

Jahrhundertelang galten die Balearen als eine der armen Regionen Spaniens. Die Bevölkerung lebte zum überwiegenden Teil von Landwirtschaft und Fischfang. Es gab keine nennenswerten Industrien. Strandgrundstücke galten praktisch als wertlos und gingen in der Erbfolge oft an die Töchter der Familien. Vor 100 Jahren lebten 280.000 Bewohner auf Mallorca, 1960 circa 360.000, heute sind es knapp 900.000.

Als der Tourismus in den sechziger Jahren auch die Luft eroberte, startete Mallorca seine steile und bislang ungebrochene Karriere. Vor 50 Jahren landeten die ersten Ferienflieger auf Palmas Flughafen und brachten vor allem Besucher aus Deutschland und Großbritannien auf die Insel. Besonders der östliche Teil der Playa de Palma, El Arenal genannt, wurde zum Synonym des Massentourismus. Mallorca wurde zum ebenso begehrten wie bezahlbaren Reiseziel. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die Insel vom reisenden Bildungs-Bürgertum gemieden, eher abwertend beurteilt und mit Begriffen wie Putzfraueninsel, Ballermann und 17.Bundesland in Verbindung gebracht. 

Doch dann wurde „das andere Mallorca“ entdeckt und von den Medien verbreitet. Plötzlich war die Insel schwer in Mode – zum Beispiel Port d’Andratx (hämische Zungen nennen es aufgrund der hohen Konzentration wohlhabender Rheinländer auch „Düsseldorfer Loch“), Portals Nous (der Strand dort wird auch gerne als  „Silicon Beach“ bezeichnet – nicht nur wegen des künstlich aufgeschütteten Sandes) oder auch die „als Hamburger Hügel“ bekannte Gegend westlich von Santanyi, in der sich reiche Hanseaten oft völlig überdimensionierte Villen bauen lassen und diese dann als „Finca“ titulieren. In den letzten drei, vier Jahren wird Palma entdeckt – als perfekte Stadt nicht nur zum Urlauben, sondern auch zum Leben. Die Sunday Times kürte die Balearen-Hauptstadt 2014 sogar zur lebenswertesten Stadt weltweit.

Geboten wird die ganz große Vielfalt

Auch wenn das vielleicht etwas zu viel des Guten ist, es ist schon ganz objektiv gesehen etwas Wahres dran. Mallorca ist nur die siebtgrößte Insel im Mittelmeer, aber keine andere Urlaubsdestination, auch keine Festlandsregion, kann eine auch nur annähernd ähnliche positive Kombination bieten: ganzjährig direkte Erreichbarkeit, politische und persönliche Sicherheit, perfekte Infrastruktur, angenehmes Klima, tolles Freizeitangebot, gute gesundheitliche Versorgung. Mallorca bietet einfach alles, ist perfekt für Citytrips und Strandurlaube, für Singles und Familien, für Urlauber jeden Alters. Geboten wird die ganz große Vielfalt: Berge und Buchten, Land- und Stadtleben, alles für Wanderer, Radfahrer, Golfer, Segler, Gourmets, für Weinproben und Schönheitsbehandlungen. 

Die Vielfalt ist das Geheimnis des Erfolges dieser Insel, die jährlich weit über zehn Millionen Besucher anlockt. Und während rund ums Mittelmeer Krisen und Terroranschläge Besucher fernbleiben lassen und verheerende Folgen auf die Volkswirtschaften haben, erwarten die Hotels, Ferienhäuser, Strände und Restaurants auf Mallorca wieder einmal neue Besucherrekorde.